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THE MURDER OF MY SWEET – Bye Bye Lullaby

Band: THE MURDER OF MY SWEET
Album:
"Bye Bye Lullaby"
Genre: Symphonic Metal
Spielzeit: 58:37
Release Date: 25.05.2012
Label: AFM Records
Web: www.themurderofmysweet.com
Bewertung: 6 / 10

1) Armageddon
2) Fallen
3) Unbreakable
4) I Dare You
5) Violently Peaceful
6) Meant To Last Forever
7) Idolize
8) Kind Of Lousy
9) The One
10) Resurrection
11) Waiting For The 27th (Booh Prologue)
12) Black September
13) Phantom Pain


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Mit dem Debütalbum “Divanity” von 2010 haben die fünf Schweden von THE MURDER OF MY SWEET die Messlatte ziemlich weit oben angelegt. Obwohl die Bandmitglieder einen so differenzierten Musikgeschmack haben, ist damit ein ziemlich gutes Album entstanden. Nach der Veröffentlichung verließen aber bereits Bassist Johann Niemann und Gittarist Daniel Palmqvist die Band.

Nun präsentiert die Band mit frischer Besetzung die neue Scheibe “Bye Bye Lullaby“. Wie beim Vorgänger auch findet man hier 13 Lieder. Nur können diese leider überhaupt nicht mit den Songs vom Debüt mithalten.

Die Lieder sind zwar stimmig und auch rockig, das Besondere, das diese Band in irgendeiner Form einzigartig machen könnte, sucht man auf der Platte jedoch vergeblich. Der Vorgänger “Divanity” hat einige Ohrwürmer zu bieten, die auch sofort in Erinnerung bleiben. Dies bleibt auf „Bye Bye Lullaby“ fast komplett aus. Lediglich der Song “Idolize” sticht in dieser Beziehung heraus. Die markanten, dominierenden Background-Chöre vom Debüt “Divanity” wurden auf dem Nachfolger zurückgeschraubt. Selbst die Ballade “Meant To Last Forever”, die reizlos und fad klingt, kann nicht wirklich überzeugen.

Vom Stil und Gesang her könnte man die Band mit KRYPTERIA oder LUNATICA vergleichen, jedoch schafft sie es mit der aktuellen Platte in keiner Weise mit solchen Bands zu konkurrieren. Nach dem ersten, sehr starken Album bleibt nun nur eine große Enttäuschung.

Man könnte meinen, THE MURDER OF MY SWEET haben in den zwei vergangenen Jahren lediglich am Bandlogo und am Cover gefeilt, denn das ist die einzige nennenswerte positive Entwicklung. Das Album ist im Vergleich zum Vorgänger ein deutlicher Rückschritt und verdient damit nur ein “Ganz Okay”.


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