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KALMAH – Seventh Swamphony

Band: KALMAH
Album:
"Seventh Swamphony"
Genre: Melodic Death Metal
Spielzeit: 41:11
Release Date: 14.6.2013
Label: Spinefarm Records
Web: www.kalmah.com
Bewertung: 8 / 10

01. Seventh Swamphony
02. Deadfall
03. Pikemaster
04. Hollo
05. Windlake Tale
06. Wolves On A Throne
07. Black Marten’s Trace
08. The Trapper


kalmah-seventh-swamphony-cover

Mit „Seventh Swamphony“ bringen die finnischen Melo-Deather von KALMAH bereits ihr siebtes Album auf den Markt. Vorab ist anzumerken, dass mit Veli-Matti Kananen ein neuer Mann am Keyboard steht, welcher einen etwas anderen Stil pflegt als sein Vorgänger Marco Sneck. Und das hört man! Auffällig ist vor allem der Klang der Synthesizer-Effekte, die es in dieser Form bei den Finnen zuvor noch nicht gab. Solche Synthies können sicherlich schnell negative Assoziationen zu etwaigen billigen Produktionen  anderer (Nachwuchs-)Bands wecken, allerdings werden sie auf diesem Album tatsächlich sinnvoll eingesetzt.

Das liegt vor allem an der virtuosen Komposition der Songs, welche dafür sorgt, dass die Scheibe auch nach mehrfachem Hören nicht langweilig wird. Bereits der Opener und Titeltrack ‘Seventh Swamphony’ besticht mit abwechslungsreicher Songstruktur und Gitarrenarbeit. Etwas eingängiger ist der zweite Song ‘Deadfall‘, welcher sich durch Ohrwurm-Melodien und –Refrain ziemlich schnell im Gehörgang festsetzt. Langsamer, aber umso facettenreicher in Tempo und Gesang ist ‘Hollo’, welcher als einer von wenigen Tracks aus der Diskographie neben Growling und Chorälen auch Klargesang beinhaltet. Anschließend wird mit ‘Windlake Tale‘ das Tempo wieder gesteigert, ebenso wie das Verlangen zu headbangen. Geradezu auffällig erinnert schließlich der letzte Titel ‘The Trapper‘ an den Titelsong der 2006er-Scheibe „The Black Waltz“.

Der Sound der Band hat nach wie vor Wiedererkennungswert und ist auch auf dem siebten Album deutlich herauszuhören: Stilistisch vergleichbar mit Children Of Bodom, jedoch eine Spur thrashiger und vielfältiger. Hier wird gewohnt hohe Qualität geboten. Abgesehen vom neuen Keyboardklang bleibt der Sound im Vergleich zu den Vorgängeralben aber eher konstant. Aber: Die Jungs haben es drauf und beweisen auch mit ihrer siebten Platte ihr Können in jedweder Hinsicht.

Freunde des Melodic Death Metal werden einen Blindkauf bei diesem Album sicherlich nicht bereuen. KALMAH unterstreichen mit „Seventh Swamphony“ erneut den Status, den sie sich in der Melodic-Death-Metal-Szene mittlerweile erarbeitet haben.


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