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GORILLA MONSOON – Firegod

Band: GORILLA MONSOON
Album:
"Firegod - Feeding The Beast"
Genre: Doom-Metal/Stoner-Rock
Spielzeit: 1:00:17
Release Date: 20.03.2015
Label: Supreme Chaos Records
Web: www.gorilla-monsoon.de
Bewertung: 7 / 10

1. Goatlord
2. March Of The Hellrock Inc.
3. Hammerdown
4. P.O.R.N.
5. Bastard Business
6. Law Of The Riff
7. Call Of Gaia
8. Shotgun Justice
9. Firegod
10. Glory Days


FireGod_Cover_web

GORILLA MONSOON haben sich mit ihrem dritten Album “Firegod – Feeding The Beast” ziemlich viel Zeit gelassen. Sieben Jahre sind seit dem “Extermination Hammer” vergangen, dafür gibt es jetzt aber wieder eine volle Kelle gemischt aus Doom-Metal und Stoner-Rock aus Dresden. Und die lange Wartezeit hat der Band durchaus gut getan: “Firegod” klingt hart, oft schleppend und ziemlich angepisst aus den Boxen. So soll und muss das sein und das funktioniert hier ziemlich gut. Stücke wie ‘Shotgun Justice’ sind der richtige Soundtrack für den Sonnenuntergang am Lagerfeuer in der Wüste.

Im Vergleich zu den Genregrößen ist hier ein bisschen mehr Metal als Rock drin. Aber dennoch entfernen sich GORILLA MONSOON nicht allzu weit von den Standards: Immer wieder wird das Tempo rausgenommen und die Gitarren braten tief und wummerig in bassigen Regionen. Gemischt wird das mit ein paar Südstaaten-Rock-Ambitionen, die zum Beispiel bei ‘Bastard Business’ gut rüberkommen und durchaus schicken Harmonien. Immer mal wieder stehen Bands wie Corrosion Of Conformity oder Monster Magnet Pate. GORILLA MONSOON erfinden das Rad sicher nicht neu, blindes Abkupfern kann ihnen aber auch nicht vorgeworfen worden. Vielmehr sind die genannten Bands (und andere) eher so was die Bojen, zwischen denen hindurch geschippert wird.

Ebenfalls nicht untypisch für das Genre ist, dass die Kompositionen Zeit brauchen. In drei Minuten-Songs auf den Punkt zu kommen, ist nicht die Sache von GORILLA MONSOON. Die Stücke entwickeln sich langsam und nehmen sich die Zeit die sie brauchen. Meistens ist das so um die sechs Minuten, bei ‘Law Of The Riff’ sind es auch fast acht. Das schadet den Songs aber nicht, die Dresdener schaffen es durchaus, ihre Songs auf den genannten Punkt zu bringen. Und letztlich bietet “Firegod” deshalb auch gute Unterhaltung für den geneigten Fan leicht doomiger Musik oder gut gemachten Stoner-Rocks mit einem kräftigen Schuss Metal drin.


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