Metal4 Mehr

DIVINE ASCENSION – As The Truth Appears

Band: DIVINE ASCENSION
Album:
"As The Truth Appears"
Genre: Symphonic Progressive Metal
Spielzeit: 49:48
Release Date: 11.10.2011
Label: Nightmare Records
Web: www.divine-ascension.com
Bewertung: 7,5 / 10

01) Answers                              5:05
02) Visionary                           4:23
03) In My Mind                       4:41
04) Vision Divine                   5:47
05) Guided By Osiris             6:26
06) One Last Caress               4:29
07) Garden of Evil                 4:47
08) Another Battlefield       4:43
09) Civilisation                       4:29
10) Unscathed                         4:58


divine_ascension_300dpi_3x3

Mit dem Debütalbum “As The Truth Appears” schafft die 2007-gegründete Band DIVINE ASCENSION eine gute Grundlage für ihre Karriere.

Bereits im ersten Song “Answers” duelliert sich Sängerin Jennifer Borg mit einem Gastsänger und schafft damit einen hitverdächtigen Ohrwurm. Auch wenn die Stimmen anders klingen, erinnert der Wechselgesang ein wenig an LACUNA COIL. Man wünscht sich, auf der CD wären noch mehr solcher perfekter Duette.

“Vision Divine” beginnt dagegen mit ruhigen Klängen und man vermutet eine Ballade. Doch schon nach kurzer Zeit bläst die Gitarre einem die Ohren weg.

Hauptaugenmerk sind in jedem Song die schnellen Gitarrenläufe, welche mitunter an IRON MAIDEN erinnern, und der kraftvolle Gesang der Sängerin, welcher kaum vergleichbar mit der Stimme einer anderen Metal-Sängerin ist. Die symphonischen Elemente hört man auf der gesamten Scheibe nur aus dem Hintergrund heraus. Immer wieder fallen Parallelen zu DREAM THEATER auf aber dennoch schafft es die Band hier etwas einzigartiges zu präsentieren.

Trotz der melodischen Vielfältigkeit will das Album den Hörer nicht so richtig vom Hocker reißen. Die Refrains bleiben nicht richtig in Erinnerung, sodass man das Album öfter hören muss, damit die Songs im Kopf hängen bleiben. Man hätte die Refrains durchaus mehr ausschmücken können. Dennoch animieren die starken Melodien zum Headbanging.

Mit nicht mal 50 Minuten Gesamtlänge erscheint das Album ein wenig zu kurz geraten. Ein paar weitere Tracks hätten die Scheibe noch interessanter gemacht.

Man kann hoffen, dass das nächste Album ein echter Kracher wird. DIVINE ASCENSION haben auf jeden Fall das Potential dazu.


Tags: , , ,