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Summer Breeze 2015



Summer Breeze Open Air 2015

13.08.-15.08.2015

Das diesjährige Summer Breeze Open Air war eines der absolut allerbesten Festivals, das ich bisher erleben durfte, ehrlich! Und: Ich gehe seit circa 15 Jahren regelmäßig auf mindestens zwei Festivals pro Saison…und ich kann dennoch kaum in Worte fassen, wie gut es war!

Alles in allem war das Wetter also besser als im vergangenen Jahr, es war trockener und vor allem wärmer. Aber eigentlich gibt es ja auch kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung oder so… Nichtsdestotrotz, die Wärme und die Sonne haben ihren Anteil dazu beigetragen, dass die Stimmung unter den Besuchern ausgelassen, entspannt und allgemein fröhlich war. War einer der hier lesenden Besucher auf dem With Full Force 2012? Das mit dem Sturm, dem Gewitter? Wie erwähnt, das Wetter war während des Festivals meistens gnädig, aber wer hat noch mal „Ours Is The Storm“ gesagt? Ihr wisst worauf ich hinauswill? Ist es also Zufall? Oder Schicksal oder einfach nur eine „lustige“ Dopplung, dass wenn NEAERA ein Festival spielen, dass ich auch besuche, ein Sturm, ein Unwetter aufzieht? Lass ich mal so stehen…und hier knüpft jetzt auch eine weniger erfreuliche Meldung an, NEARA haben kürzlich ihre Auflösung bekannt gegeben. Sie werden dieses Jahr noch eine Abschiedstour spielen um „Adieu“ zu sagen.

Offiziell beginnt das Festival erst am Donnerstag mit der Eröffnung des Infields und der Bespielung der beiden Hauptbühnen. Wir reisten bereits Mittwoch an und schlugen unser Lager auf. Die frühe Anreise hat sich gelohnt, so spielten doch bereits am Mittwoch sehr sehenswerte Bands auf der T-Stage im Zelt und der Camel Stage.

Der erste Act des späten Nachmittags waren die Belgier DIABLO BLVD. gefolgt von BATTLE BEAST aus Finnland.

Es lässt sich nicht anders beschreiben, aber beide Bands waren genau richtig, um in das Festival zu starten.

 

MITTWOCH, 12.08.2015

Bühne frei für DIABLO BLVD. Die Belgier spielen groovenden Southern Rock und der geht ins Ohr und in die Beine. Sie sind vielleicht kein klassischer Metal-Act, aber das störte die zahlreich erschienenen Zuschauer im Zelt nicht. In Anbetracht der Hitze und des Anreisetages war das Zelt wirklich gut gefüllt und die spielfreudigen Musiker wussten zu überzeugen, so dass die Stimmung supergut war und eine amtliche Wall of Death zum Abschluss gab.

 Fear Is For The Enemy
Builders Of Empires
Rise Like Lions
Saint Of Killers
Beyond The Veil
Between The Hammer And The Holy Cross
Follow The Deadlights
Black Heart Bleed

Nach einer kurzen Umbaupause war die Zeit gekommen für „beastige“ Musik aus Finnland: BATTLE BEAST. Powervoller eingängiger „Dicke Eier“-Metal mit einer Wahnsinns Sängerin am Mikro! Ich kannte die Band vorher nicht und ging dementsprechend unvoreingenommen an die Sache heran. Und: Ich wurde nicht enttäuscht. Das Zelt war wie bei DIABLO BLVD. gut gefüllt und auch hier war die Stimmung super. Ich wiederhole mich, was? Und dabei habe ich gerade erst angefangen vom Festival zu berichten. Das Publikum feierte die Finnen gehörig ab und ich werde die Band sicher noch mal ansehen.

Far Far Away
I Want The World… And Everything In It
Out On The Streets
Black Ninja
Unholy Savior
Iron Hand
Touch In The Night
Enter The Metal World
Out Of Control

Eine weitere Band stand noch auf meinem Zettel…und auf diese Kapelle, die auf der Camel Stage auftreten sollte, war ich äußerst gespannt. Es handelt sich um keinen geringeren als THRAENENKIND aus der Nähe von München. Sie spielen Vegan Straight Edge Post Metal – klingt spannend und interessant und wie genau hört sich das jetzt an?

Beeindruckend, atmosphärisch und bewegend mitreißend. Das Setting für das Konzert war perfekt, die Sonne ging gerade unter vor der kleineren Camel Stage hatten sich viele Fans und interessierte Zuhörer versammelt um den Klängen zu lauschen. Sichtlich angetan durch den großen Zuspruch, den die Musiker so offenbar nicht erwartet hatten, liefen sie zu Höchstleistungen auf und bedankten sich nahezu überschwänglich, was sie noch sympathischer machte. Sympathische Menschen und grandiose Musik! Ich hoffe inständig, sie bald wieder live zu sehen.

Monument
Silence Is Everything
Deleting Those Three Words
This Story Of Permanence
Neuer Song ohne Name
What We Believe In

 Nach diesem schönen Konzert, der Abend war zwar noch früh, schloss ich den ersten Tag konzerttechnisch gesehen ab und flanierte noch über das Gelände. Ich suchte mir etwas Schmackhaftes zu essen (vegane Falafel) um dann doch durch die Hitze und Anreise ziemlich erschöpft und mit THRAENENKIND im Ohr sanft einzuschlummern.

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DONNERSTAG, 13.08.2015

 

Es ist Sommer und es ist warm! Sehr warm um genau zu sein. Heute standen für mich folgende Bands auf dem Programm. THE SIRENS (Main Stage), CORVUS CORAX (Main Stage), BETRAYING THE MARTYRS (T-Stage), DORNENREICH (T-Stage), OPETH (Main Stage), KREATOR (Main Stage) und AMORPHIS (Pain Stage) und zwischendurch ergab sich immer noch mal hier und da ein kurzes Verweilen vor einer Bühnen.

Also THE SIRENS, hier handelt es sich um einen Zusammenschluss von drei großartigen Sängerinnen aus dem Metal Bereich. Klar, der so genannte Female Fronted Metal ist Geschmackssache, aber singen können sie. Und sie verstehen sich untereinander und traten harmonisch auf, wirkten aber dennoch nicht so 100% wie eine Band aus einem Guss. Vor allem, so kam es mir vor, haben sie überwiegend ihre eigenen Sachen, die zum Teil aus früheren Band-Zeiten stammen, gesungen. Der Auftritt war kurzweilig und schön und um leicht in den bevorstehenden Konzertmarathon zu starten, passend. So sah ich das auch nicht alleine, denn die Ladys spielten vor zahlreich erschienenem Publikum auf und wurden auch frenetisch gefeiert.

Treat Me Like A Lady
Vervain
Death Hymn
Image
Saturnine
Push
Venus
Ride
Strange Machines
Sisters Of The Earth

 

Ehrlich gesagt habe ich lange überlegt, ob ich mir CORVUS CORAX ansehen wollte. Es war bullenheiß, die Sonne brannte, diese Band existiert gefühlt schon mindestens genauso lange, wie die Mittelaltermusik, die sie spielen. Zudem schien es vor nicht allzu langer Zeit, als hätten sie ihren Zenith schon längst überschritten und die Könige der Spielleute wären nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Und warum spielen sie überhaupt auf einem Metal Festival und ich habe sie schon so oft gesehen. Aber es gab einige Besetzungswechsel und dadurch frischen Wind in den Reihen der Spielmänner und das hat insgesamt mehr als gut getan. Pure Spielfreude! Super Stimmung vor der Bühne, die Leute drehten durch und tanzten wie wildgeworden. Der Funke sprang also sofort über. Sie spielten eine gute Mischung aus ihren bisherigen Werken und überraschten dann noch mit ihrer eigenen Interpretation des AMON AMARTH Songs „Twilight Of The Thunder God“. Also mein persönliches Statement: Ich bin wirklich froh, mir das Konzert angesehen zu haben, es war erstklassig und hat gerockt und viel Spaß gemacht. Gerne wieder!

 

Bibit
Crenaid Brain
Venus Vina Musica
In Taberna
Spielmannstanz
Havfrue
Sverker
Twilight Of The Thunder God
Heiduckentanz
Chou Chou Sheng

 

Nach dem CORVUS CORAX Konzert gab es eine Pause bis dann um 18h BETRAYING THE MARTYRS die T-Stage bespielten, nein eroberten. Oder auch einen Abriss veranstalteten. Drei Worte: Let it go! Die Musik – eine Mischung aus finsterem Death Metal, hier und da ein wenig Core-Elemente aufgefrischt mit symphonischen Melodien – sorgte für ein gut gefülltes Zelt und ordentlich Stimmung. Die Eigenkompositionen wussten auf ganzer Linie zu überzeugen, aber dann spielten sie den berühmten Song aus dem Film „Frozen“…wow, einfach nur wow. So ist der Song richtig gut!

 

Liberate Me Ex Inferis
Because of You
Man Made Disaster
Where the World Ends
Love Lost
Let It Go (Idina Menzel cover)
Life Is Precious
Legends Never Die

 

Zu DORNENREICH an dieser Stelle noch kurz ein paar Worte. Es hätte so schön sein können! Die Musik sprüht gerade so vor Emotionalität und Kreativität, aber live war es an diesem Abend schwierig. Das Konzert war gut, aber zumindest vor der Bühne war der Sound teilweise krächzend und die Geige kaum zu hören. Aber das Publikum schien das im Großen und Ganzen nicht zu stören, sie feierten ihre Band gebührend.

 

Intro
Der Wunde Trieb
Flammenmensch
Jagd
Schwarz Schaut Tiefsten Lichterglanz
Der Hexe Flammend’ Blick
Erst Deine Träne löscht den Brand
Trauerbrand

 

Nach DORNENREICH eilte ich schnellen Schrittes Richtung Main Stage, schließlich sollten die sehnlichst erwarteten OPETH spielen. OPETH, ein Gedicht in meinen Ohren. Diese Band, einfach unbeschreiblich. Die Temperaturen hatten sich ein wenig abgekühlt, die Sonne ging so langsam unter und der Sonnenuntergang verwandelte den bis dato blauen Himmel in ein schönes Farbenspiel. Und OPETH. Okay, genug kitschiges Gelaber. Zum Auftritt: Es war perfekt! Der Platz vor der Bühne dicht gefüllt. Der Sound glasklar, die Lichtshow dezent und effektvoll bezaubernd. In den Bann gezogen von der ersten Sekunde bis zum letzten Moment.

 

Eternal Rains
Cups Of Eternity
Drapery
To Rid The Disease
Devils Orchard
Heir Apparent
Grand Conjuration
Deliverance

 

Auf OPETH aus Schweden folgten KREATOR aus Deutschland und dann zu später Stunde die finnische Band AMORPHIS.

Eigentlich wollte ich bei KREATOR ganz nach vorne und die Show aus nächster Nähe erleben, schließlich war es – ja ich schäme mich ein bisschen – meine erste Live-Show dieser Band. Unglaublich aber wahr. Ich schaffte es nicht nach vorne, der bis dahin aufregend anstrengende Tag machte sich so langsam bemerkbar und ich entschied mich, aus der Ferne zu hören und zu schauen und mich auch einfach mal hinzusetzen.

Hier präsentierte sich ein richtiger Headliner des Festivals. Eine spielfreudige Band mit ordentlich Erfahrung, aber dennoch frisch lief hier gemeinsam mit dem Publikum zu Höchstleistungen auf. Begleitet und in Szene gesetzt durch eine effektvolle aber nicht übertriebene Bühnenshow.

 

Intro: Choir Of The Damned
Enemy Of God
Terrible Certainty
Phobia
Awakening Of The Gods
Endless Pain
Warcurse
Intro: Mars Mantra
Phantom Antichrist
From Flood Into Fire
Extreme Aggression
Suicide Terrorist
Black Sunrise
Hordes Of Chaos
Civilization Collapse
Intro: The Patriarch
Violent Revolution
Pleasure To Kill
Outro: Until Our Paths Cross Again

 

Wie bereits erwähnt folgten an diesem schönen Tage noch AMORPHIS als krönender Abschluss auf der Pain Stage. Sie spielten anlässlich des mittlerweile 21. Geburtstages der „Tales From The Thousand Lakes“-Platte eine besondere Show und hatten angekündigt dieses Album komplett durchzuspielen. Gesagt, getan und gepaart mit einigen anderen Krachern aus jüngerer Zeit. Ein rundum gelungener Auftritt, wobei der Funke an einigen Stellen nicht so recht überspringen wollte.

 

Into Hiding
The Castaway
First Doom
Black Winter Day
Drowned Maid
In The Beginning
Forgotten Sunrise
To Father’s Cabin
Magic & Mayhem
Karelia
Vulgar Necrolatry
Better Unborn
Against Widows
My Kantele
Folk Of The North

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FREITAG, 14.08.2015

 Dieser Tag war interessant, fest steht, dass Freitag der Tag war, dem ich persönlich am meisten entgegen gefiebert habe. Denn NEAERA waren angekündigt und vorher gab es noch ein Unwetter und die Evakuierung des Festivalgeländes. Dennoch war ich so vorfreudig und aufgeregt auf diesen bevorstehenden Auftritt. Ja, es spielten auch noch andere Bands…So zum Beispiel früh um 11h ANY GIVEN DAY auf der Main Stage.

Da schien auch noch die Sonne! ANY GIVEN DAY sind vielleicht das nächste große Ding, sympathische Band, gute Portion Humor, wenn man bedenkt welchen Song sie mal gecovert haben und ihn auch gespielt haben und vor allem tolle eigene Songs. Und eine Energie auf der Bühne, der man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Ein kurzweiliger grandioser Auftritt.

 

Home Is Where The Heart Is
Darkness Within
Dead And Gone
Never Say Die
Diamonds
Anthem For The Voiceless
My Own Sweet Hell
The Beginning Of The End
Possession

 

Den Rest des Tages, also bis zum NEAERA Konzert verbrachte ich mit Stippvisiten hier und da vor Bühnen, genoss ein wenig THY ART IS MURDER, COMBICHRIST und POWERWOLF verpasste leider leider durch die Unterbrechung und die damit verbundene Zeitverschiebung SUICIDE SILENCE. Ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern.

 

Also springe ich hier mal direkt zu NEAERA – ich könnte jetzt einen Flachwitz bringen…verkneife mir aber die Anspielung auf die zerrissene Hose des Sängers. Also wer schon einmal ein Konzert dieser Band erlebt hat, weiß was auf ihn zukommt und wie krass gut es ist. Energetisch, leidenschaftlich und voll auf die Fresse und dabei sind die jungen Männer noch so sympathisch! Sänger Benny stürzt sich gerne in die Menge und baut so einen direkten Kontakt zum Publikum auf und es ist sofort eine spürbare Energie im Raum, die jeden mitnimmt. Was hatte dieses Konzert nun zu bieten? Eine fette Wall of Death, den sicher bombastischsten und riesigsten Circle Pit des gesamten Festivals und Crowdsurfen, für mich übrigens auch…

Es gab kleinere Pannen, aber das passiert, also nicht weiter der Rede wert, außerdem spielten sie auch eine Stunde später als ursprünglich angesetzt war. Bedingt durch das Unwetter. Also ein mega grandioses Konzert! Umso mehr schmerzt die Bekanntgabe ihrer Auflösung. Ich persönlich jedenfalls bin sehr dankbar diese Band des Öfteren erlebt haben zu können und werde sie sehr vermissen.

Mechanisms Of Standstill

Walls Instead Of Bridges
I Loathe
Armamentarium
Prey To Anguish
Ours Is The Storm
The World Devourers
Heavenhell
Let The Tempest Come
My Night Is Starless
Spearheading The Spawn

 

Nach diesem Konzert war nochmal eine kurze Verschnaufpause nötig. Mittlerweile war es auch richtig kalt geworden und eine gewisse Sehnsucht nach Schlaf wurde bemerkbar, aber noch nicht! Erst gab es noch finstere, melodische und sehr komplex komponierte Musik auf der Pain Stage zu hören von CRADLE OF FILTH.

 

Die Show war intensiv und eine perfekte Gruselgeschichte, vielschichtig und mitreißend durch entsprechendes Lichtdesign erzählt. Das Publikum hatte sich zahlreich versammelt und frönte dieser dunklen Musik der Anderswelt. Die Band präsentierte sich gut aufgelegt und gaben über den gesamten Auftritt Vollgas und spielten einen Hit nach dem anderen. Einziger Kritikpunkt war hier der Sound oder die Lautstärke. Es war so laut, selbst hinter dem FOH-Turm war es ohne Ohrenstöpsel viel zu laut. Aber wer weiß, woran es lag.

 

Cthulhu Dawn
A Dream Of Wolves In The Snow
Summer Dying Fast
Honey And Sulphur
Right Wing Of The Garden Triptych
Nymphetamine Fix
Born In A Burial Gown
Cruelty Brought Thee Orchids
Her Ghost In The Fog
From The Cradle To Enslave

 

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SAMSTAG, 15.08.2015

 

Schon wieder vorbei! Der letzte Tag des Summer Breeze war angebrochen. BE’LAKOR, EMIL BULLS, HATEBREED und NIGHTWISH standen auf dem Programm plus hier und da ein wenig andere Bands ausgecheckt. Und die überraschende Anwesenheit von Alexi Laiho und Janne Wirman von CHILDREN OF BODOM im Pressebereich, da sie gerade auf Promo-Tour für ihr neues Album waren.

 

Mein Tag startete mit den mir bis dato unbekannten BE’LAKOR. Melodischer Death Metal aus Australien. Dieses Festival war für mich offenbar ein Festival der Neu-Entdeckungen und Premieren. Auch BE’LAKOR kannte ich vorher nicht und habe sie mir auch nicht angehört, damit ich mich unvoreingenommen darauf einlassen konnte. Auf die Musik und das Live Erlebnis. BE’LAKOR waren bereits 2010 und 2012 auf dem Summer Breeze zu Gast, also schon fast „Alte Hasen“. Von der ersten bis zur letzten Minute herrschte fantastische Stimmung sowohl auf als auch vor der Bühne und der Funke sprang sofort über. Kann man machen! Ehrlich.

 

In Parting
Countless Skies
Exogeny
Remnants
Venator

 

Die EMIL BULLS, was für ein Name?!? Irgendwie hatte ich von der Band auch schon mal gehört…ja vor vielen Jahren mal, aber hatte ich auch schon mal Musik gehört. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Wie dem auch sei, der Platz vor der Pain Stage war voll. Die Fans waren zahlreich erschienen und machten vor der Bühne schon ordentlich Stimmung. Die Stimmung eilte dem Auftritt voraus und zwar zu Recht! Was die Jungs hier abgeliefert haben, war einfach krass. Vollgas von Anfang an, super Stimmung und das Publikum dankte es der Band mit ausgelassenem Feiern und endlosem Crowdsurfen.

 

Intro
Between The Devil And The Deep Blue Sea
Hearteater
The Most Evil Spell
The Way of the Warrior
Here Comes The Fire
Not Tonight Josephine
The Age Of Revolution
When God Was Sleeping
Worlds Apart

 

Am Abend spielten dann noch zwei weitere Bands auf die ich mich persönlich auch sehr freute. HATEBREED und NIGHTWISH. Ja, vergleichbar sind die Bands nicht und musikalisch auch sehr unterschiedlich, aber gute Musik ist gute Musik ist gute Musik.

 

HATEBREED – ein weiterer Headliner. Und diese Band! Sie sind Großmeister und vereinen Metal und Hardcore gleichermaßen! Und ein Phänomen. Stillstehen nicht möglich! Also wirklich nicht. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, es war eine unfassbar energiegeladene Show! Welch eine Stimmung, explosionsartig, großartig und nur Superlative! Sie forderten die letzten Kraftreserven der Besucher und das Publikum machte natürlich bereitwillig mit! Mir fehlen hier immer noch die Worte. Die Show war einfach fett, mir fällt kein Kritikpunkt ein, dafür fehlen mir auch die Vergleichswerte. Aber ja grandiose Show!

 

Everyone Bleeds Now
In Ashes They Shall Reap
Honor Never Dies
To the Threshold
Tear It Down
Defeatist
Smash Your Enemies
Never Let It Die
As Diehard as They Come
Hollow Ground
Last Breath
Empty Promises
Boundless (Time to Murder It)
The Language
Perseverance
Become the Fuse
Hands of a Dying Man
Live for This
Dead Man Breathing
Facing What Consumes You
This Is Now
Straight to Your Face
I Will Be Heard
Destroy Everything

 

Und das Festival neigte sich immer mehr seinem Ende entgegen. Aber vorher sollten noch NIGHTWISH aufspielen. Die finnische Band der Superlative (nur Superlative in diesem Bericht) mit ihrer großartigen Flying Dutchwoman Floor Jansen. Was für eine Frau und was für eine Stimme! Der Auftritt war leider mit angesetzten 60 Minuten reichlich kurz. Ehrlich gesagt zu kurz! Die Kürze der Zeit hatte nämlich zur Folge, dass die Setlist an einigen Stellen sehr zusammengestrichen wurde und dann auch wenig Zeit zwischen den Songs blieb um mit dem Publikum zu interagieren. Gerade Bassist Marco hat eine unwiderstehliche Art, lustige Ansagen zu machen und so das Publikum auch ein wenig zum Schmunzeln zu bringen. Aber nun zu dem Konzert! Ein solides grundschönes Konzert. Es gab keine bösen Überraschungen, aber auch nicht besonders viele herausragende Momente, aber ist ja vielleicht auch nicht so schlimm, wenn schon allerhöchstes Niveau geboten wird, sind die Ausreißer nach oben eben auch schwieriger. NIGHTWISH sind einfach toll und ich wünsche mir, dass Tuomas noch viele Jahre so wunderbar kreativ ist und der Welt seine Musik schenkt.

 

Shudder Before The Beautiful
Yours Is An Empty Hope
Amaranthe
She Is My Sin
My Walden
Élan
Weak Fantasy
Storytime
I Want My Tears Back
Stargazers
Ghost Love Score
Last Ride Of The Day

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Danke Summer Breeze Open Air 2015 für mein bislang allerbestes tollstes Festivalerlebnis. Es war nicht nur ein Tag grandios oder zwei Bands an drei Tagen. Nein dieses Jahr war besonders. Und außerdem hatten wir das tollste Camp, oder SCHNAAAAAPS!!!! ;)

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